360°-Hessen-Challenge

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360°-Hessen-Challenge

Für ein paar Monate hielt uns die 360°-Hessen-Challenge des Owners Toxic! (GC54WAP) mehr oder weniger in Atem. Das Prinzip ist relativ simpel: Um einen geographischen Punkt herum, in diesem Falle das Bad Homburger Autobahnkreuz (A5 und A661), muss in jedem einzelnen der 360 Grade innerhalb von Hessen mindestens ein Geocache gefunden werden. Dabei ist der Cachetyp egal, wichtig ist, dass die Koordinaten auf der Karte innerhalb eines „Grad-Strahls“ liegen.  Man kann sich das prima mit einer Torte aus 360 Tortenstücken vorstellen und man nascht von jedem Tortenstück.

Unter-Hessen

Unter-Hessen

Die technische Basis für diese Herausforderung liefert project-gc.com. Hier wird über einen speziellen Filter angezeigt, welche Tortenstücke, pardon: Strahlen, noch gemacht werden müssen bzw. welche bereits abgehakt werden können. Als wir auf diesen Challenge-Cache aufmerksam wurden, hatten wir bereits ca. 200 von 360 Tortenstücke gefunden. Und damit ging der ganze Spaß los. Neben dem Fortschritt der Challenge zeigt project-gc.com auch bei einem Klick auf einen Grad-Strahl (z.B von Grad 12 bis Grad 13, oder Grad 117 bis Grad 118) die Kandidaten (also Geocaches) an, welche zur Auswahl stehen. In der Vorbereitung der Challenge beschränkten wir uns auf Tradis oder Kurzmultis, die gut zu erreichen sind, achteten aber auch darauf, dass zwischendurch immer mal wieder ein Schmankerl mit mehreren Favoritenpunkten dabei ist.

In der Praxis schaut es dann so aus, dass wir die Runde als Drive-In angelegt haben. Mehr oder weniger kurze Wege bis zur Dose sind von Vorteil, damit an einem Strahlentourtag eine zweistellige Summe an Caches besucht werden kann. Denn irgendwann wollten wir den Challenge-Log ja auch mal für uns verbuchen. Jetzt darf man sich das aber nicht so vorstellen, dass wir immer nur „raus aus dem Auto, rein ins Logbuch und weiterdüsen“ gespielt haben. Wir haben bei unseren Touren tolle Flecken in Hessen entdeckt, wo wir ohne Geocaching niemals hingekommen wären: Rodgau, Bruchköbel, Nidderau, Karben, Friedberg, Ober Mörlen, Friedrichsdorf, Usingen, Wehrheim, Schmitten und Neu-Anspach – um nur einige zu nennen. Und die ein oder andere handwerklich liebevoll ausgearbeitete oder toll versteckte Dose war selbstverständlich auch dabei. So manchen Ort in der hessischen Diaspora haben wir dabei mehrmals besucht und festgestellt, dass eine ordentliche Tourplanung das A und O für diese Challenge ist.

Es war nicht immer einfach...

Es war nicht immer einfach…

Am Anfang spielten wir ca. 20 Caches für einen Tourtag auf das GPS und achteten nicht darauf, dass es manche Gegenden gibt, in denen die Grade so nahe beieinander liegen, dass es sich gelohnt hätte, noch ein paar Caches mehr links und rechts herauszusuchen. Deshalb haben wir uns dann auch dazu entschlossen, die komplette Tour bis zum Ende durchzuplanen. Das ist zwar zeitaufwändig aber sehr zu empfehlen. Die teilweise frickelige Arbeit, mit der Karte von project-gc.com die Caches rauszusuchen, lohnt sich.

Dabei haben wir folgende Punkte bei der Auswahl der Geocaches berücksichtigt:

  • Der Cache sollte aktuell nicht deaktiviert sein: zwischen GC-Project.com und Geocaching.com gibt es eine kleine zeitliche Verzögerung beim Abgleich.
  • Die letzten Logs sollten nicht nur aus DNFs bestehen.
  • Die D-  und T-Wertung sollte nicht zu hoch sein, denn an manchen Orten mussten wir aufgrund körperlicher oder materieller Einschränkungen (Stichwort: ECGA) unverrichteter Dinge weiterziehen.
  • Favoritenpunkte dürfen gerne und reichlich vorhanden sein.
  • In der Umgebung befinden sich bereits andere Geocaches, die nicht gefundene Strahlen besetzen.

Die Challenge hat uns zu vielen Touren motiviert. Wir sind nicht gerade die Powercacher und haben uns öfter treiben lassen – auch Zeit für das eine oder andere Foto am Wegesrand haben wir uns genommen. Manchmal waren aufgrund mangelnder Planung unnötige Wege dabei, aber der Weg ist ja häufig auch das Ziel. Denn wie bereits erwähnt, sind wir ziemlich viel herumgekommen im schönen Bundesland Hessen. Und als Belohnung dürfen wir nun unser Profil mit einem weiteren tollen Banner schmücken – vielen Dank Toxic! und natürlich an die vielen hessischen Owner all der wunderbaren Dosen, die wir für diese Herausforderung gefunden haben.

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