Begriffe im Geocaching

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Geocaching kann man durchaus als Hobby mit leicht seltsamen Charakter bezeichnen und es hat auch einen eigenen Kauderwelsch. Für all jene die neu einsteigen oder bis dato noch nichts von diese großartigen Freizeitbeschäftigung gehört haben, möchten wir hier ein paar Geocaching-Begriffe etwas näher erläutern:

(in alphabetischer Reihenfolge)

  • Bonus-Cache: Manche Owner, die eine häufig thematisch einheitliche Serie von Geocaches legen, verteilen einzelne Informationen wie z.B. Bonus-Zahlen in jeden Cache der Serie. Nach Finden aller Caches der Serie kann dann die Koordinate für einen zusätzlichen Cache ermittelt werden. Dieser ist eigentlich immer ein Mystery-Cache und wird als Bonus-Cache bezeichnet – als Belohnung gewissermaßen. Manchmal ist dieser auch ein besonders raffiniert gemachter Cache.
  • Did not find (DNF): Das wohl Frustrierenste am Geocaching, ist das Nichtfinden einer Dose. Man schaut überall, dreht womöglich jeden Stein um, weitet den Radius soweit aus, dass es kaum mehr sinnvoll erscheint. Aber trotzdem: nichts. Dann hilft einfach nichts und man loggt im Internet anstatt eine Fundes, eben dass man die Dose nicht gefunden hat. Das kann dem Owner helfen, zum Beispiel bei mehreren DNF-Logs in Folge, den Zustand oder Standort der Dose zu überprüfen oder eben auch zu ersetzen, für den Fall, dass der Cache gemuggelt (siehe Muggel) wurde. Einem selbst hilft es möglichweise auch, um abzuschätzen, ob es sich lohnt den einen oder anderen Umweg für einen Geocache in Kauf zu nehmen.
  • ECGA – Erweiterte Cacher-Grundausrüstung: Als Grundausrüstung wird ein GPS-Gerät bezeichnet. Alle Gegenstände, die darüber hinaus das Suchen, Finden, Heben und Loggen eines Geocaches einfacher bzw. in einigen Fällen überhaupt möglich machen, sind in der erweiterten Grundausrüstung zu finden. Beispiel: Taschen- oder UV-Lampe, Batterien, Kopfhörer, Leiter, Seile, Schlauchboote, Wathosen, Magneten, Smartphones mit bestimmten Apps und so weiter. Manche Owner sind sehr kreativ!
  • Events: Hierbei handelt es sich um geplante Treffen von Geocachern. Events unterscheiden sich noch zusätzlich nach Größe: ab 500 Teilnehmer ist es ein Mega-Event, ab 5000 Teilnehmer neuerdings ein Giga-Event. Megas und Gigas haben zusätzlich noch ihre eigenen Symbole in der Fundstatistik.
  • Geostripes: Dies sind kleine Verletzungen, die sich ein Geocacher beim Suchen im Gestrüpp, Unterholz oder ähnlich schwierig zugänglichen Stellen holt. Meist sind das kleine Kratzer von Dornen, aber auch schon mal der eine oder andere blaue Fleck.
  • Ground Zero (auch GZ): Wir nennen es auch Nullpunkt und es ist der Punkt an dem das GPS-Gerät eine Entfernung von 0 Metern zum Ziel anzeigt, der Suchende also gewissermaßen „auf der Dose“ steht. Häufig ist es nicht nötig und noch häufiger erreichen wir diesen Punkt nie, aber mit einer Entfernung von 3-5 Metern und einer angezeigten Abweichung von 3-10 Metern ist man bereits nahe dran.
  • Groundspeak: Der Betreiber von geocaching.com mit Sitz in Seattle, WA, U.S.A.
  • GSAK – Geocaching Swiss Army Knife: Eine vielseitige und durch PlugIns und Scripts erweiterungsfähige Windows-Software zur Offline-Verwaltung von Geocaches. Leider gibt es davon keine Version für OS X, sodass man entweder auf eine virtuelle Maschine (z.B. Parallels oder VMWare) oder eine andere Software zurückgreifen muss. Unsere Alternative für den Mac ist iCaching.
  • Listing: Die Beschreibung des Geocaches im Internet. Dieses kann entweder ausgedruckt werden oder beim papierlosen elektronisch (z.B. auf dem GPS-Gerät oder im Handy) mitgeführt werden. In der Regel, gibt das Listing Auskunft und Hinweise zum Ort oder die Umgebung, sowie zum Finden des Verstecks. Häufig lohnt das Lesen des Listings, um den Geocache überhaupt finden zu können, wenn dort optimale Zugänge oder notwendiges Werkzeug beschrieben sind.
  • Logbuch: Dieses befindet sich im Cachebehälter und hierin trägt sich der Finder eines Geocaches vor Ort ein. „Buch“ ist häufig übertrieben, denn gerade bei den kleinen Behältern sind es häufig aufgerollte Papierstreifen oder manchmal nur ein einfacher Zettel. Bei größeren und manchmal auch sehr aufwendigen Caches, werden auch die Logbücher größer und prächtiger und bieten seitenweise Platz für Stempel und ausführliche Logs und Berichte der Finder.
  • Loggen: Das Eintragen in das Logbuch des Geocaches und auch das Eintragen im Internet beim jeweiligen Listing des Geocaches.
  • Muggel: Ein Begriff für Zauberunkundige aus der bekannten Romanserie „Harry Potter“ und hier beim Geocaching sind das eben all jene Menschen, die dieses schöne Hobby nicht kennen, oder zumindest betreiben. Und „gemuggelt“ bedeutet damit, dass eine Dose von Unkundigen versehentlich oder mutwillig zerstört oder entfernt wurde.
  • Owner: Derjenige der einen Cache auslegt, pflegt und auf den der Geocache bei geocaching.com oder anderen Plattformen wie das komplette kostenlose opencaching.de registriert ist.
  • PETling: Ein Cachecontainer mit Schraubverschluss der Größe „Micro“, der im Prinzip ein Rohling für PET-Flaschen ist und ursprünglich Wasser oder Softdrinks beherbergen sollte. Geocacher finden in der Regel eher ein Logbuch und manchmal noch einen kleinen Bleistift vor. Beliebt sind hier die Bleistifte eines schwedischen Möbelhauses.
  • Pocket Query (auch PQ): Eine Sammlung von Geocaches, die automatisiert nach Filterkriterien (zum Beispiel nach Schwierigkeitsgrad oder Terrainwertung) auf geocaching.com erstellt werden kann. Wir nutzen diese, um alle Geocaches eines Gebietes immer offline auf dem GPS-Gerät oder Smartphone dabei zu haben. Bis zu 1000 Geocaches können in einer Pocket Query vorhanden sein – aber natürlich können, je nach Gerät, auch mehrere Pocket Queries gespeichert und mitgenommen werden. So hat man zum Beispiel auf einer Kreuzfahrt für jeden Hafen alle Geocaches gespeichert.
  • Rot machen genauer: ein Land rot machen: Das ist ein Vollkorn&Bugie-Insider. Am Anfang, also 2008 bis 2012 erstellten wir unsere Geocaching-Statistiken mit GSAK und dem Plug-In „FindStatGen“ ehe wir auf die hauseigene Statistik von geocaching.com umgestiegen sind. Länder, und auch die deutschen Bundesländer, in denen man mindestens einen Geocache gefunden hat, wurden auf den Landkarten der generierten Statistik rot markiert. Das ist der ganze Zauber. Heute müssten wir eigentlich ein Land grün machen, denn das ist die Farbe die in der neuen Map-Statistik verwendet wird. Und ja: wir mögen die Statistik ;).
  • Souvenir: Für das Loggen bestimmter Geocaches (häufig große Events) oder von beliebigen Geocaches zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Ort vergibt die Seite geocaching.com ein virtuelles Andenken. Loggt man also seinen ersten Geocache in einem Land für das ein solches Souvenir existiert, wird eine kleine Grafik im Profil unter dem „Souvenir“-Reiter hinzugefügt. Auch gibt es immer wieder Aktionen, an denen man sich weitere Souvenirs für das Loggen bestimmter Cachetypen verdienen kann. Zum Beispiel gibt es in diesem Jahr den Road Trip ’15.
  • TB-Hotel: Travelbug-Hotels dienen dem Tausch von Trackables (Travelbugs und Geocoins) und bestehen aus größeren, oft ganz liebevoll gestalteten Behältern. Wir nehmen meistens Trackables mit in den Urlaub und wenn wir welche finden, auch zurück nach Deutschland.
  • Tradi, Traditional oder Traditional Cache: Die meistverbreitete Cache-Art, die den Archetyp eines Geocaches bezeichnet. Es gibt eine Koordinate und an dieser Stelle befindet sich auch eine physische Dose mit einem Logbuch. Kein Schnickschnack, keine weiteren Hinweise – einfach nur hingehen, finden, loggen! Meistens zumindest. Das Symbol auf geocaching.com ist eine einfache Dose mit einem grünen Deckel. Weitere Cachetypen sind unter anderem Multicache, Mysterycache, Earthcache, Virtual Cache, Webcam Cache oder Events.
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