Kreuzfahrt “Westliches Mittelmeer”: Tag 01 – Genua

Trotz vorheriger Italienreisen war unsere Länderstatistik in Italien mit nur einem Fund quasi nicht vorhanden. Das sollte sich auf dieser Kreuzfahrt mit zwei Stopps in Italien ändern. Und mit diesem guten Vorsatz machten wir uns auf in die Altstadt von Genua, zu einer Sightcachingtour. Das Cruise Terminal ist nur ca. 10 Minuten Fußweg von Genuas Zentrum entfernt und es gibt keinen Shuttle Service zum City Center.

Hafengebäude

Hafengebäude

Am Infopoint im Terminal sind gratis Stadtpläne und Infobroschüren erhältlich und der Weg in die Altstadt ist sehr gut ausgeschildert. Unser Rundgang führte durch die Altstadt, durch teilweise zweifelhafte, dunkle Gässchen vorbei an einem Virtual Cache GCGCHJ | What Time Is It? (Genoa) am Palazzo Gerolamo Grimaldi. Bei einem Virtual Cache ist an den Koordinaten keine Dose zu finden. Gedacht sind sie für Stellen, die sehenswert sind, aber wo aus welchen Gründen auch immer, z.B. Denkmalschutz, keine Dose versteckt werden kann. Mittlerweile können bei gc.com keine Virtuals mehr angemeldet werden. An den Koordinaten müssen Fragen beantwortet und an den Owner gemailt werden, anschließend darf der Cache geloggt werden.

Piazza de Ferrari

Piazza de Ferrari

Am Piazza de Ferrari befindet sich neben dem imposanten Springbrunnen das Zentrum der Stadt. Nicht weit von hier entfernt liegt das vermeintliche Geburtshaus des Christoph Kolumbus – vermeintlich deshalb, weil es mittlerweile historische Zweifel an seiner genauen Herkunft gibt. Das Haus ist an einem kleinen Park gelegen und nicht besonders spektakulär, da fanden wir die Ruine nebenan im Park mit ihren Säulen deutlich interessanter. Zu erwähnen ist noch der zweite Virtual Cache GCGCHH | Explore This!  (Genoa), den man an dieser Stelle machen kann.

Säulen

Säulen

Vom Geburtshaus des großen Entdeckers schlenderten wir über die Via San Lorenza weiter zur gleichnamigen Kathedrale. Ein wunderschöner Bau mit Verzierungen aus schwarzem und weißem Marmor im Eingangsbereich, welcher von zwei mächtigen Löwen bewacht wird. Der Weg von der Kathedrale ist es nicht mehr weit zum Hafen mit dem Biosfera – einer Glaskugel mit exotischen Pflanzen und Tieren und dem Nachbau einer spanischen Galeere – Il Galeone Neptune.  Diese diente einst als Filmkulisse und kann heute als Attraktion besichtigt werden. Da wir uns im Slalom durch die Menge an fliegenden Händlern kämpfen mussten und das Schiff bald zum Abendessen läutete, blieb wenig Zeit das eine oder andere zu besuchen. Etwas darf allerdings nicht fehlen: ein Kühlschrankmagnet. Wir nehmen neben vielen Fotos und den Erinnerungen selten mehr mit als Souvenir – unsere Magneten-Sammlung hat bereits ein stattliches Ausmaß angenommen. Einer der Händler verkaufte uns also ein hübsches Exemplar, das nun in der heimischen Küche klebt. Außerdem war uns ein wenig Ruhe nach der stressigen und schlaflosen Anreise ganz Recht und so verbrachten wir den weiteren Abend nach der Rückkehr an Bord der Legend. Leider waren zum damaligen Zeitpunkt Caches in Genua eine dünn gesäte Angelegenheit – außer den zwei Virtuals gab es für uns nichts zu holen.


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