Kreuzfahrt “Westliches Mittelmeer”: Tag 03 – Barcelona

Barcelona war der Hafen auf der Kreuzfahrt, auf den wir uns besonders gefreut haben. 2007 haben wir Ronnys Geburtstag in dieser wunderschönen Stadt gefeiert und viele tolle Erinnerungen mitgenommen. Damals haben wir allerdings noch nicht gecacht, d.h. wir wollten nicht nur so viel wie möglich während unseres Landganges erleben, sondern auch Spanien “rot machen” – also einen weiteren Punkt für unsere Länderstatistik holen. Zur Vorausplanung gehörte, dass wir z. B. unsere Tickets für den Eintritt in die Kirche La Sagrada Família und die Aufzugsfahrt in einen der Türme zu einer festen Eintrittszeit vorab gebucht haben – sowie natürlich die obligatorische Pocket Query mit den Geocaches der Stadt. Eine genaue Route war allerdings nicht geplant.

Barcelona

Barcelona

Zwar hatten wir ein kleines Zeitfenster zwischen Ankunft im Hafen und Eintrittszeit eingeplant, aber das schwand schnell dahin, weil das Schiff eine halbe Stunde später als geplant von den Behörden freigegeben wurde. Der Shuttle vom Cruise Terminal zur Columbus-Säule und die Metrofahrt zur Sagrada Família hätte keine Minute länger dauern dürfen. Wir legten eine Punktladung hin. Die Schlangen an den Kassen können unglaublich lang sein, daher ist es absolut zu empfehlen, die Tickets vorab zu buchen. Der Eintritt in die Kirche empfiehlt sich, sie ist unglaublich beeindruckend und unserer Meinung nach handelt es sich um die schönste Baustelle, die es gibt. Die Aussicht vom Turm auf Barcelona ist ebenfalls atemberaubend und die Fahrt mit dem Aufzug nach oben lohnt sich. Es geht per Aufzug übrigens nur nach oben, der Weg runter führt über ein paar enge Wendeltreppen, an denen es immer wieder kleine Austritte und interessante Aussichten gibt. Wieder unten angekommen, ließen wir uns viel Zeit, um die Kirche zu erkunden. Es war faszinierend zu sehen, wieviel sich seit unserem letzten Besuch vor sechs Jahren verändert hat. Mit dem Earthcache GC379KA | Gaudi’s Crazy Ideas erfuhren wir Wissenswertes über die Beschaffenheit der eingebauten Säulen und hatten damit den Länderpunkt für Spanien in der Tasche.

Park Güell

Park Güell

Die nächste Station auf den Spuren von Gaudí war der reizende Park Güell. Hier lohnt es sich, einige Zeit einzuplanen und durch den Park zu flanieren. Unterhalb des berühmten Platzes gilt es, sich unter all den Touri-Muggeln ganz unauffällig in Richtung Cache zu stehlen. Ein beherzter Griff in ein Loch in der Mauer ist nötig, um den PETling von Park Güell: GC24HBM | Sala Hipóstila ans Tageslicht zu holen. Wieso der so viele Schleifchen hat?! Location ist hier alles!

La Catedral am Pla de la Seu

La Catedral am Pla de la Seu

Den Nachmittag verbrachten wir an den berühmten Ramblas und in der Altstadt Barri Góthic. Wir streiften durch die vielen alten Gassen und wünschten, wir hätten mehr Zeit für unsere Erkundungen. Aber für einige Tradis reichte es dennoch, auch wenn das GPS-Signal in der Altstadt eine Katastrophe ist. Am Cache GC3EGZA | Via sepulcral romana trafen wir auf einen anderen Cacher, mit dem wir gemeinsam suchten. An dieser sehenswerten Ecke haben wir erneut festgestellt, wie viele interessante Stellen abseits der Top-Sights wir ohne Geocachen nicht erkundet hätten.

Einige Meter weiter erregten wir die Aufmerksamkeit zweier Muggel, die unser Hobby so spannend fanden, dass sie uns spontan kurzfristig auf unserer Suche – leider ohne Fund – begleiteten. Soviel zum Thema “Stealth” und dem unauffälligen Verhalten beim Suchen ;)!

Inmitten der Barri Góthic am Place de la Seu befindet sich die die gotische Kathedrale von Barcelona mit dem etwas sperrigen Namen La Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia. Hier angekommen legten wir erstmal eine Kaffeepause ein. Auf dem Platz spielte ein wirklich guter Straßenmusikant und auf den Stufen hinauf zur Kathedrale ließ es sich entspannt lauschen. Innerhalb der Kirche gab es überraschenderweise ebenfalls ein öffentliches Konzert – allerdings mussten wir nach ein paar Minuten wieder weiter und so ging es zu Fuß zurück durch die Altstadt Richtung Hafen. Christoph Kolumbus auf seiner Ehrensäule empfing uns mit einem Trikot des FC Barcelona. Von dort aus ist es nur ein Katzensprung zur Rambla del mar und kurz danach ging auch schon der Shuttlebus zurück zum Anlegeplatz.

Ehe es auf das Schiff ging, gab es noch zwei weitere, einfache Filmdosen auf der nahen Klappbrücke Porta d’Europa zu finden. Es ist mittlerweile ganz üblich, dass in der Nähe der Cruise Terminals leicht versteckte Caches liegen, damit die cachenden Kreuzfahrer auf jeden Fall eine Dose im Hafen heben können.

Barcelona, wir kommen wieder, ganz sicher!


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