Petra: Wandern durch die Ruinen der Felsenstadt

Die verlassene Felsenstadt Petra in Jordanien sehen und einmal wie Indiana Jones vor dem Schatzhaus des Pharaos zu stehen… ein weiterer großer Traum wurde mit dem Besuch des Weltkulturerbes wahr. Petra ist die Hauptattraktion des Landes und war der Hauptgrund für unsere Reise nach Jordanien. So freuten wir uns ganz besonders auf zwei volle Tage mit Erkundungstouren auf dem riesigen und beeindruckenden Gelände der ehemaligen nabatäischen Hauptstadt.

Das Schatzhaus des Pharaos - Khazne al-Firaun

Das Schatzhaus des Pharaos – Khazne al-Firaun

Petra Moon

Für drei Nächte sollte uns das Petra Moon Hotel in Wadi Musa am Kings Highway beherbergen. Wadi Musa ist das Städtchen, das sich vom Haupteingang in die angrenzenden Berge schmiegt und wohl zu einem Großteil vom Strom der Petra-Besucher lebt. Das Hotel liegt keine 100 Meter vom Eingang zum Visitor Center entfernt und bietet deshalb die ideale Ausgangslage für ausgiebige Touren durch die Stadt. Ein ordentliches Frühstück und ein leckeres Abendessen in Buffetform kann der Gast zur Übernachtung dazu buchen. Auf der Dachterrasse mit Pool und bestem Blick über die umliegende Landschaft findet abends eine Teezeremonie statt. Entspannt, bei einer Tasse süßen, arabischen Tees können sich hier die müden Knochen von den Wanderungen des Tages erholen und beim Sonnenuntergang kann man den Tag mit Blick auf die Petra Mountains Revue passieren lassen.

Petra Moon Hotel

Petra Moon Hotel

Die Eintrittspreise zur antiken Stadt sind nach Anzahl der Besuchstagen gestaffelt: 1 Tag kostet 50 JD (ca. 65 €), 2 Tage kosten 55 JD (ca. 72 €), 3 Tage kosten 60 JD (ca. 78 €). Die Preise sind gepfeffert, relativieren sich aber bei den Mehrtagestickets und es lohnt sich, mindestens 2 Tage auf dem Gelände zu verbringen. Mit einem vorab gebuchten Jordan Pass wird der Preis noch mal günstiger. Das Gelände ist in der Winterzeit von 6 – 16 Uhr und in der Sommerzeit von 6 – 18 Uhr geöffnet. Empfehlen können wir, zumindest wenn man etwas mehr sehen möchte, gute Wanderschuhe.

Wadi Musa

Wadi Musa

Durch den Siq

Wir starteten am frühen Morgen nach dem Frühstück im Hotel, um die verlassene Felsenstadt zu erobern. Hinter dem Besucherzentrum beginnt der Zuweg und es erwarten einen Pferde und Kutschen. Die Kutscher behaupten zwar, der Preis für eine Fahrt sei im Eintrittspreis inbegriffen, doch es wird ein ordentliches Trinkgeld erwartet. Der Tag war noch jung und die Beine frisch, also sprach für uns nichts dagegen, die zwei Kilometer bis zur Schlucht zu Fuß zu gehen. Entlang des Weges zeugen bereits die ersten aus dem Sandstein geschlagenen Bauten und Grabmale davon, was uns erwarten würde. So ist auf dem Weg unter anderem das Obeliskengrab nicht zu übersehen.

Obeliskengrab

Obeliskengrab

Der weitere Zugang zum wohl bekanntesten Bauwerk Petras, dem Schatzhaus des Pharaos (Khazne al-Firaun), führt durch eine weitere ca. 1,5 km lange Felsschlucht, den Siq. Beim Durchschreiten erscheint es, als öffnen sich die bis zu 70 Meter hohen Felsenwände vor einem. Hinter uns rückten die Wände scheinbar wieder zusammen und der Himmel verengte sich zu einem schmalen blauen Streifen. Kaum zwei Meter misst die Schlucht an ihrer schmalsten Stelle und der laute Widerhall der klackernden Hufe kündigt die Durchfahrt der Pferdekutschen mit ihrer Ladung fußfauler Touristen an. Mit teils halsbrecherischem Tempo fahren die Fuhrwerke über das Pflaster. Im engen Siq hilft im Zweifel nur ein beherzter Sprung an die Seite, damit es keinen Zusammenstoß gibt.

Fuhrwerke

Fuhrwerke

Wir staunten bereits beim Gang durch den Siq, doch der Augenblick, an dem sich die Felsen öffnen und den Blick auf das aus rotem Sandstein gemeißelte Schatzhaus freigeben, ist kaum zu beschreiben. Diesen Gänsehautmoment werden wir wohl niemals vergessen und selbst das Schreiben dieser Worte zaubert ein Lächeln ins Gesicht. Den Worten von Lawrence von Arabien aus seinem bekannten Buch “Die sieben Säulen der Weisheit” können wir damit nur beipflichten:

„Petra ist der herrlichste Ort der Welt.”

Auch wir sind seiner Meinung, dass jede Beschreibung vor dem eigenen Erleben der Stadt verblassen müsse.

Der Siq

Der Siq

Nun standen wir also mit offenem Mund vor dem Schatzhaus. Es wirkt, als wäre es in einem Stück aus dem Sandstein gemeißelt: 40 Meter hoch, 25 Meter breit, allein die Urne auf der Spitze des Rundtempels ist 3,5 Meter groß. Die Säulen und Verzierungen sind so filigran ausgearbeitet, dass es uns nur staunen und fragen lässt, wie dieses Bauwerk wohl entstanden sein mag. Das Schatzhaus selbst ist heute leer und nicht zu begehen. Wer einen Blick hinein werfen möchte, möge sich die Schlussszene aus “Indiana Jones und der letzte Kreuzzug” anschauen. Aber bitte nicht ganz so ernst nehmen. 😉

Das Schatzhaus

Das Schatzhaus

Die Beduinen vermuteten darin einen Schatz, daher auch der Name. Forscher datieren die Entstehung des vermutlich eher als Grabmal dienenden Bauwerks in die Zeit zwischen dem 1. Jahrhundert vor und dem 2. Jahrhundert nach Christus. Unfassbar, dass nach dem Untergang des nabatäischen Volkes dieser Ort über Jahrhunderte vergessen war. Erst 1812 wurde die “aus dem Felsen herausgeschlagene Stadt” vom Schweizer Jean Luis Burckhardt wiederentdeckt. Das Gelände ist seit 1985 in die Liste der UNESCO-Welterbe aufgenommen.

Karawane

Karawane

Stadtbummel

Wir starteten unseren ersten Besuchstag ganz früh am Morgen und standen mit als erste Besucher des Tages vor dem Schatzhaus. Die Verkäufer bauten gerade erst ihre Stände auf und die Kamele lagen noch schläfrig im Sand. Am Schatzhaus macht die Schlucht einen kleinen Schlenker und mündet in die Hauptstraße von Petra, die einen großen Bogen nach Osten schlägt. Hier passierten wir das Amphitheater. Die Sitzreihen sind, so wie praktisch das meiste, aus dem Fels geschlagen. Die Maserung des Sandsteins leuchtete rosafarbenen in der morgendlichen Sonne.

Je weiter wir in die Stadt vordrangen, umso mehr Angebote erhielten wir, den weiteren Weg wahlweise auf einem Esel oder Kamel fortzusetzen. Wir haben bestimmt an die 100 Angebote dankend abgelehnt. Auf Dauer ist das schon etwas nervig, aber keiner der Beduinen ist irgendwie aufdringlich geworden.
Deutlich aufdringlicher war der strenge Geruch von Esel-Pipi und Kameldung in der Nase… daran muss man sich bei einem Besuch in dieser Stadt wohl einfach gewöhnen. Allerdings werden alle Hinterlassenschaften regelmäßig und sorgfältig entfernt. Daher brauch man nicht zu befürchten, dass die Wege komplett verdreckt sind.

Kamele

Kamele

An den Ständen entlang der Wege wurden wir jedes Mal freundlich eingeladen zu schauen: “Guck mal hier, guck mal da” (auf deutsch! 😉 ), “No charge for looking”. Das Angebot reicht von gefälschten Münzen über bunte Sandsteine, Klamotten, Tücher bis hin zu Nippes aller Art. Besonders die Münzen und Sandsteine sollte man aber links liegen lassen. Wären sie echt, wären es Antiquitäten, die man besser nicht außer Landes schafft. Die Sandsteine werden direkt aus dem umliegenden Fels geschlagen und neben der natürlichen Erosion trägt dies zur Zerstörung der Stätte bei.
Wir erklommen die Stufen hinauf zum Urnengrab, welches neben dem Palastgrab eines der riesigen und imposanten Gräber der sogenannten Königswand ist. Klein kamen wir uns vor und der Blick schweifte über das Tal mit dem Cardo Maximus, der ehemaligen Säulenstraße und mehreren Tempelruinen.

Qasr Al-Bint am Cardo Maximus

Qasr Al-Bint am Cardo Maximus

Am anderen Ende des Cardo beginnt das nächste Wadi, das auch Zugang zum einem weiteren Highlight des Tages ist. Teils über Stufen, teils über Sand, Kies und Geröll bahnten wir uns den Weg durch die langsam ansteigende Mittagshitze. Im Angesicht unseres Schweißes rasteten wir noch am Aufstieg zum Al-Deir, dem Kloster. Vom Urnengrab über den Cardo und durch das Wadi zum Kloster sind es circa 2,5 Kilometer, aber ein paar Höhenmeter gilt es dabei zu überwinden. Wir machten Rast, als wir fast ganz oben waren. Verdammt, war die Cola lecker! Der Weg hatte sich echt gelohnt und Ad-Deir ist kaum weniger beeindruckend als das Schatzhaus.

Das Kloster - Ad-Deir

Das Kloster – Ad-Deir

Nun war es aber erstmal Zeit für einen Snack. Auf dem Gelände gibt es ein paar Verkaufs- und Imbissstellen und das Hotel Crown Plaza aus Wadi Musa betreibt ein Café mit überteuertem Buffet. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, einen arabischen Kaffee in einem der Imbisse einzunehmen. Die Preise für Sandwiches, Süßkram, Wasser & Co. sind allerdings verhältnismäßig teuer. Günstig versorgen kann man sich im Vorfeld im Supermarkt am Ortseingang von Wadi Musa. Je näher man an die Ausgrabungsstätte gelangt, umso höher sind die Preise.

Geocaching mit Aussicht

Natürlich kommen auch Geocacher nicht zu kurz. Die Antworten für den Earthcache GC1V4ZY | Petra Al Khazneh haben wir auf dem Weg durch den Siq eingesammelt und dazu ein Foto vor dem Schatzhaus geschossen. Fotos machten wir sowieso eine ganze Menge und aufgrund der geringen Besucherzahl war es auch gar nicht so schwer, Fotos ohne fremde Menschen darauf oder nur mit uns in Front des Schatzhauses zu schießen.

Walk the Plank

Walk the Plank

Einen phantastischen Spot mit grandioser Aussicht entdeckten wir durch eine weitere Geocaching-Location, den wir auch allen Nicht-Cachern ans Herz legen wollen. Ein Aufstieg führt zu einer kleinen, ehemaligen Kreuzfahrerburg hinter dem Qasr-Al Bint. Unsere Füße spürten zwar noch den Marsch zum Kloster, trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen, für GC282A | Petra ein weiteres Mal die rosafarbenen Felsen hinauf zu kraxeln, eine hölzerne Planke über einem metertiefen Abgrund zu überwinden, um anschließend stolz die Filmdose in den Händen zu halten. Denn hier, etwas abseits von den Touristenströmen, gibt es einen herrlichen Ausblick auf die Stadt und wir konnten das trubelige Leben mit Kamelen, Eseln und Pferden zu unseren Füßen aus einiger Distanz beobachten.

Ausblick auf Petra

Ausblick auf Petra

Einen ebenso tollen Ausblick gibt es von der anderen Seite des Tales. Doch den Besuch des Hohen Opferplatzes hatten wir uns für den zweiten Tag aufbewahrt. An Tag zwei unseres Petra-Besuches waren wir erneut früh dran und auf erholten Sohlen erklommen wir die steilen Stufen hinauf zum Felsplateau. Für Geocacher lohnt sich der Aufstieg gleich dreifach, denn neben dem Blick auf das Tal erwarteten uns zwei kleine Geocaches: GC276V1 | Petra Hoher Opferplatz – High Place und GCV224 | Obelisk Cache (Petra). Natürlich erkannten die aufmerksamen Damen, die oben ihre Waren feil boten, direkt unser GPS-Gerät und entlarvten uns als Geocacher. Am liebsten hätten sie uns direkt zu den Dosen geführt ;). Aber wir kamen ganz gut alleine klar, fanden beide Verstecke und genossen unsere Vesper mit Blick in das Tal.

Alternativer Ausgang

Noch einmal schlenderten wir die Hauptstraße entlang und beobachteten die Bauarbeiten am neuen Flutkanal, bei einer Tasse arabischen Kaffees mit dem würzigen Aroma von Kardamom. Ein großer Trupp von Arbeitern wechselte sich lautstark beim Sand schippen, Steine schleppen und Beton mischen ab. Alles Handarbeit!
Nach unserer Stärkung wartete ein letztes Abenteuer in der Felsstadt auf uns. Wir machten einen kleinen Schlenker zu den Mosaiken der Byzantinischen Kirche und wendeten uns nach Osten entlang der Verlängerung der Königswand. Hier sind auch weitere Gräber in die Wände geschlagen, aber teils sehr verwittert und lange nicht so prunkvoll wie entlang der Hauptwege.

Königswand

Königswand

Teilweise werden die Kammern als Unterschlupf für die Beduinen genutzt, die ihre Ziegenherden und Esel über das Gelände treiben. Am Grab des Sextius Florentinus wurden wir Zeuge davon, wie sich eine dieser Ziegenherden über den Proviant einer französischen Wandergruppe hermachte. Das war ein lustiges Spektakel. Wir folgten weiter einem ausgetrockneten Flussbett, auf der Suche nach dem etwas versteckten Zugang zum Wadi Muthlim.

 

Dies ist ein alternativer Ausgang zum Siq und eigentlich hatten wir keinen rechten Plan, was uns erwarten würde. Nach ca. 1-2 Kilometern öffnete sich ein schmaler Felsspalt rechts von uns – sehr leicht zu übersehen und dies war der Zuweg. Wir folgten dem engen Schlitzcanyon und bogen einmal rechts ab … teils war der Durchgang nur 50 Zentimeter breit und wir mussten einige Wackersteine überklettern, ehe sich die Schlucht in ein normales Flussbett weitete. Manchmal war der Weg kaum zu erkennen und wenn wir fast glaubten in eine Sackgasse zu laufen, öffnete sich scheinbar der Fels und es ging weiter.

Wadi Muthlim

Wadi Muthlim

Eigentlich hätten wir einen Guide für 50 JD buchen müssen, der uns durch die Route führen sollte, aber wir haben den Weg auch so gefunden. Sollte es regnen oder drohen zu regnen, ist der Weg aufgrund von Blitzfluten allerdings lebensgefährlich. Wir hatten jedoch bestes Wetter und so war der Weg mit etwas körperlicher Anstrengung problemlos zu meistern. Die letzten Meter läuft man durch einen 2.000 Jahre alten Tunnel, den noch die alten Nabatäer gebaut hatten, um Petra selbst vor Blitzfluten zu schützen und das Wasser abzuleiten. Der alternative Ausgang war für uns ein kleines Abenteuer.

Ins Licht

Ins Licht

Wer jetzt, so wie wir, immer noch nicht genug hat, kann einen kleinen Abstecher zu Little Petra machen. Dies ist quasi eine kostenlose Babyausführung des Weltkulturerbes. Dafür nahmen wir das Auto und fuhren ein paar Kilometer nördlich von Wadi Musa, bis zu einem kleinen Parkplatz mit ein paar Beduinen, die auf Kundschaft warteten. Auch hier gelangt man durch eine kleine Schlucht zu einigen Gräbern, die in die Felsen gehauen wurden. Das Ganze ist natürlich nicht annähernd so spektakulär wie der große Bruder, aber immerhin sehenswert. Ein Geocache verführte uns, der Schlucht noch ein Weilchen zu folgen, und die Sonne senkte sich bereits, als wir das Döschen GC20JQJ | Little Petra by Horse in den Händen hielten.

Entlang der Straße zurück stoppten wir, um den Sonnenuntergang über Petra zu genießen und den restlichen Abend verbrachten wir bei Tee und ein paar Snacks auf der Dachterrasse des Petra Moon Hotels. So viele Eindrücke, rosafarbener Staub bedeckte unsere Schuhe und die letzten beiden Tage hatten wir zusammen bald 40 Kilometer in und durch die alte nabatäische Hauptstadt zurückgelegt. Es war Zeit für etwas Ruhe und Einsamkeit: die Wüste von Wadi Rum erwartete uns.

Tal

Tal


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5 Kommentare:

  1. Hallo Ronny,

    ich kann mich den anderen Kommentaren nur anschließen: Petra ist wirklich wunderschön! Und ich finde, hier lohnt sich Geocaching ganz besonders – durch die Caches kann man so tolle Plätze und Ausblicke entdecken, die man sonst nie sehen würde. Und das macht das Geocachen doch so toll!

    Beste Grüße
    Peter von 100woerter.de

    • Hallo Peter,
      da hast du recht. Geocachen in Petra hat uns an tolle Plätze geführt, die wir ganz für uns genießen konnten, weil sonst kein Tourist hingefunden hat.
      Aber das macht für uns generell den Charme beim Geocaching aus. Es ist ein tolles Hobby. 🙂
      VG von Ronny

  2. Vielen Dank für den schönen Artikel. Bei dem Anblick euer Fotos kommen auch meine Bilder im Gedächtnis wieder. Petra ist ein toller Ort.
    Viele Grüße
    Jens

    • Hallo Jens, wir blättern auch gerne durch unser Jordanien-Fotoarchiv – es war wirklich toll in Jordanien und ganz besonders Petra. 🙂

      Viele Grüße
      Ronny

  3. Hallo,
    toller Artikel! Ich selbst war auch bereits in Jordanien im Wadi Rum. Ich bin also sehr gespannt auf deinen nächsten Artikel!
    Viele Grüße
    Philipp

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