Salzburg – Mozarts Dosen

Auf dem Rückweg unseres Trips durch Österreich und Slowenien anlässlich einer Hochzeit nahmen wir uns für ein paar Tage ein Hotel in St. Gilgen am Wolfgangsee. Von St. Gilgen sind es dann auch nur ca. 45 Minuten in die Mozartstadt an der Salzach. Das Geocaching-Magazin hatte uns mit einem Artikel in der Januar-Ausgabe 2013 bereits Lust auf diese Stadt mit ihren vielen schönen Dosen gemacht – also auf nach Salzburg!

Salzburg Stadtansicht

Salzburg Stadtansicht

Parken im Fels

Geparkt wird hier direkt im Fels. Wir stellten unser Cachemobil im stollenartigen Parkhaus, der Mönchsberggarage, ab und kamen direkt neben dem Salzburger Festspielhaus wieder heraus. Nicht weit von hier befindet sich an der Universität der Stadt der erste Cache unserer heutigen Runde. Das liebevoll gemachte Döschen GC3MMV4 | Mozarts Premiere stellte sich mit seinen üppigen Favoritenpunkten auch direkt als toller Einstieg in den Tag heraus. Da hat uns das Geocaching-Magazin mit den vorgestellten Qualitätscaches nicht zuviel versprochen!

Ein bisschen Mozart

Mozarts Geburtshaus

Mozarts Geburtshaus

Salz hat die Stadt reich gemacht, aber Mozart machte sie berühmt und so führte uns der weitere Weg zu einem der touristischen Highlights dieser Stadt: Mozarts Geburtshaus an der belebten Getreidegasse. Hier drängeln sich die Touristen vor und durch das Haus und auch ein Cache sollte direkt gegenüber plaziert sein. Wir hatten Pech, das gute Stück GC3MN49 | Mozarts Geburtshaus war an diesem Tag leider wegen Zerstörung “disabled”. Also noch schnell ein paar Fotos und weiter. Das Museum im Geburtshaus des Wunderjungen interessierte uns nicht besonders und wir folgten ein Stück der Getreidegasse. In den vielen Souvenirläden gibt es außer Mozart praktisch nicht viel: Mozartquietscheentchen, Mozartkugeln, Mozartkühlschrankmagneten, mozartbedruckte Teller und Deckchen, Mozart hier, Mozart da…

Wir bogen beim Alten Markt hin zu einem Cache ab, der sich schon im Namen rühmt, der meistgefundene in Salzburg und die Nr. 2 in Österreich zu sein: GC1BAWC | 424,250. Auch wir hatten an dieser schönen Location mit antiker Wetterstation keine Probleme und wenn man nur lange genug wartet, bleibt man als Cacher nicht allein. Im Prinzip ist schon jeder ein verdächtiger Dosensucher, der sich nähert.
Direkt um die Ecke steht er denn auch, der Dom zu Salzburg, dessen beindruckendes Innere auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Hinter dem Dom an einer Telefonzelle ist direkt der gleichnamige Cache GC20YGR | DER SALZBURGER DOM zu finden.

Dom zu Salzburg

Dom zu Salzburg

Wir überqueren die Salzach über den … naaa? Richtig: Mozartsteg, auf dessen anderer Seite wir noch eine Dose einsammelten. Entlang des Flusses geht es mit schönem Blick auf das andere Ufer hin bis zum schön angelegten Mirabellengarten. Und auch hier kann man sich in einem

Mirabellengarten

Mirabellengarten

schattigen und nicht so überlaufenen Seitenweg in ein Logbuch eintragen. Die letzten Dosen waren qualitätiv eher Durchschnitt und so freute uns der überraschend und witzig gemachte Fund GC459BJ | Mozarts Wohnhaus auf der Wiese gegenüber von Mozarts Wohnhaus sehr. Hier startet auch der Multi GCM6AF | Mozartkugel anhand dessen Station wir über den Makartsteg zurück in die Altstadt marschierten. Natürlich nicht ohne uns vorher die Zähne am Cache GC39MHC | Per sempre auszubeißen. Dieser Cache erwartet einen mit D4 und vor Ort weiß der geneigte Geocacher direkt um was es geht – während unserer Suche trafen noch zwei weitere Teams ein und nach einer gefühlten Ewigkeit hieß es endlich “Gefunden”!

Wiedersehen auf der Hohensalzburg

Als nächstes stand die Hohensalzburg auf dem Programm: also auf zur Talstation der Bergbahn und hinauf ging es. Oben machten wir eine geführte Tour durch die Burg und anschließend nahmen wir uns noch das Döschen GCZAD1 | Festung Hohen Salzburg im Burggarten vor. Und auf wen trafen wir hier?! Auf das Brautpaar, anlässlich dessen Hochzeit wir uns überhaupt in Österreich befanden. Nachdem wir uns für den Abend verabredet hatten, hoben wir noch das Finale der Mozartkugel auf dem Mönchsberg mit einem tollen letzten Blick auf die Stadt.

Den Abend ließen wir gemeinsam mit den Frischvermählten im Restaurant “Zum Fidelen Affen” auf der anderen Seite der Salzach ausklingen. Das Geocaching-Magazin hatte nicht zuviel versprochen und Salzburg eignet sich hervorragend zum Sightcaching. Hier kann beides prima kombiniert werden und einige der Geocaches locken mit weit mehr als 500 Favoritenpunkten.


Kleines Update 08. März 2015 – Der Kapuzinerberg

Wir waren wieder unterwegs! Unser Ziel war neben einem schnuckeligen Hotel in der Steiermark ein Besuch der Stadt Wien. Das Ganze sollte aber ohne viel Stress ablaufen und so haben wir uns hier in Salzburg für eine Zwischenübernachtung entschieden. Die Autobahnen waren frei und so konnten wir nach unserer Ankunft noch einen schönen Nachmittag an der Salzach verbringen.

Bei unserem ersten Besuch hatten wir ein bisschen Pech mit dem Cache an Mozarts Geburtshaus, doch diesmal war das raffiniert gemachte Doserl GC3MN49 | Mozarts Geburtshaus wieder verfügbar. Wir brauchten noch nicht einmal das GPS-Gerät zu bemühen.

Romantische Aussicht

Romantische Aussicht

Nun ging es hinüber auf die andere Seite des Flusses, denn den Kapuzinerberg konnten wir beim letzten Mal leider nicht besuchen – was haben wir hier verpasst. Nach Überqueren der Salzach geht es erstmal ein paar Stufen durch schmale Gassen vorbei an der St. Johanniskirche hinauf zu einer Aussicht am Kapuzinerkloster. Hier hat man einen schönem Blick über den westlichen Teil von Salzburg mit dem Mirabellengarten bis hin zur Müllner Pfarrkirche. Der Owner des hiesigen Caches GC2G6XJ |Romantik in Salzburg verspricht nicht zuviel.

Über den Stefan-Zweig-Weg spazierten wir durch den Wald immer weiter den Kapuzinerberg hinauf. Hier oben wartet neben ein paar Mysteries und zwei Earthcaches eine Runde mit besonders kreativen Tradis, die sich um allerlei komische Vögel dreht. Wir starteten die Serie mit GC4XRNN | Die Bordsteinschwalbe. Es sei darauf hingewiesen, die Listings vorab genau zu lesen, um mit der passenden ECGA aufzukreuzen! Unsere Ausrüstung gab einiges her, aber wir hatten leider nicht alles Benötigte dabei und mussten bei einem der Vögel die Segel streichen. Gute Schuhe können wir für den Spaziergang dort oben ebenfalls empfehlen. Zusätzlich bieten sich entlang des Weges immer wieder schöne Aussichten auf das Umland und die Caches machen wirklich eine Menge Spaß. Die vielen Favoritenpunkte sprechen für sich.

Zum Abschluss noch ein kurzer Hinweis zum “Zum Fidelen Affen”. Als wir hier erneut vorbeikamen, war das Lokal mit dem Hinweis geschlossen, dass der Wirt am 14.03.2015 Abschied feiert. Wir hoffen nicht, dass diese tolle Wirtschaft damit geschlossen wird.

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